logo

Geschichte
 

 

Die Schwesterngemeinschaft des Seraphischen Liebeswerkes Solothurn ist nach dem Ersten Weltkrieg entstanden, in einer Zeit grosser sozialer und religiöser Not. Staatliche soziale Einrichtungen fehlten damals weitgehend.

Um dieser Not zu begegnen, beschlossen Dr. med. Fritz Spieler mit seiner Frau Hilda Spieler-Meyer und Pater Florian Walker OFMCap., beide Mitglieder der franziskanischen Drittordensgemeinde Solothurn, die Gründung einer karitativen Organisation. So entstand 1919 der zivilrechtliche Verein „Seraphisches Liebeswerk Solothurn“. Die Mitglieder des Vorstandes nahmen sich vorerst der notleidenden und gefährdeten Kinder und Familien an. 1924 wählten Frauen aus dem Vorstand zusammen mit ihren Helferinnen den karitativen Einsatz des Vereins zu ihrer Lebensaufgabe. Sie bezogen gemeinsam Wohnung, arbeiteten und beteten zusammen. Sie stellten ihr Leben ganz Gott zur Verfügung und setzten sich kompromisslos in den Dienst der hilfsbedürftigen Menschen. So entstand die heutige Schwesterngemeinschaft.